Das Znacht dauert noch, der Zug hat Verspätung, im Wartezimmer sitzen noch drei Familien vor euch – und das Tablet liegt so verlockend in der Tasche. Fast alle Eltern kennen diese Momente. Bildschirme sind praktisch, und niemand muss ein schlechtes Gewissen haben, wenn das Kind einmal einen Film schaut.
Trotzdem wünschen sich viele Familien mehr Alternativen: Beschäftigungen, die Kinder zur Ruhe bringen, die Hände und Kopf beschäftigen und ganz ohne Akku funktionieren. In diesem Artikel findest du einfache Ideen für zu Hause und unterwegs – und ein paar Gedanken, wie Bildschirmzeit weniger zum Streitthema wird.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 2019 Empfehlungen für Kinder unter fünf Jahren veröffentlicht. Für Kinder zwischen drei und vier Jahren heisst es dort, dass sitzende Bildschirmzeit nicht mehr als eine Stunde betragen sollte – weniger sei besser. Wenn Kinder sitzen, wird empfohlen, gemeinsam mit einer Bezugsperson zu lesen oder Geschichten zu erzählen. Die WHO betont ausserdem, wie wertvoll ruhige Zeit ohne Bildschirm ist, etwa mit Lesen, Geschichten, Singen und Puzzles. (WHO, 24.04.2019)
Solche Empfehlungen sind Orientierungshilfen, keine starren Regeln. Jede Familie findet ihren eigenen Weg. Hilfreich ist es aber, ein paar gute Alternativen griffbereit zu haben.
Wenn Kinder malen, bauen, kneten oder in einem Bilderbuch blättern, sind sie aktiv: Sie entscheiden selbst, was als Nächstes passiert. Sie müssen sich manchmal ein bisschen langweilen, bis ihnen etwas einfällt – und genau daraus entstehen oft die schönsten Spielideen. Ausserdem sind viele dieser Beschäftigungen gemeinsam möglich: Du sitzt daneben, schaust zu, lachst mit.
Das heisst nicht, dass Bildschirme «schlecht» sind. Es geht eher um eine gute Mischung, bei der Spiel, Bewegung und ruhige Momente ohne Bildschirm ihren Platz haben.
Unterwegs ist der Platz knapp und die Geduld manchmal auch. Hier helfen kleine, leichte Dinge, die in jede Tasche passen.
Für viele Familien ist ein Heft mit Stift die einfachste Alternative zum Bildschirm: leicht, leise und überall dabei. Wenn dich interessiert, was Malen und Linien nachfahren mit der Geschicklichkeit der Hand zu tun haben, lies unseren Artikel über Feinmotorik bei Kindern.
Unsere kikolu Zauberhefte sind genau für solche Momente gedacht. Dein Kind fährt Linien, Zahlen oder Buchstaben in den Rillen nach, und die Tinte des Zauberstifts verblasst nach einer Weile von selbst. Das Heft wird also nie «voll» und kann bei der nächsten Zugfahrt wieder mit. Es braucht keinen Akku und keine App.
Tipp von kikolu: Für unterwegs reicht oft ein einziges Thema – zum Beispiel ein Einzelheft mit einem Zauberstift. Wer alle vier Themen möchte, wählt das 4er-Set.
Wer zwischen der Schweiz und Deutschland umzieht oder Familie und Freunde im anderen Land hat, merkt schnell: Dieselben Wörter bedeuten nicht immer...
«Eins, zwei, drei, vier, sieben, zehn!» – Wenn kleine Kinder zählen, klingt das oft wie ein fröhliches Lied, bei dem einige Strophen...
«Halt den Stift doch richtig!» – diesen Satz haben viele von uns als Kinder gehört. Und manche ertappen sich heute dabei, ihn...
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